Gibt es Feldhamster im Nieder-Erlenbacher Feld?

Wir wissen es nicht. Wir meinen, bei uns sollte das Feld auf Hamstervorkommen untersucht werden.

 

 In der Nachbarschaft nämlich, am Riedberg, hatte vor zwei Jahren eine Familie einen Feldhamster in ihrem Kellerlichtschacht gefunden.

 

Die Untersuchung von nicht bebauten Flächen am Riedberg hat danach ein paar Feldhamster nachgewiesen, aber auch gezeigt, sie werden immer weniger. Die Biologen bezeichnen solche kleinen Vorkommen, die sich ständig verringern, als „nicht überlebensfähige Population“. Um die noch vorhandenen Tiere zu retten, werden sie eingefangen und umgesiedelt, bevor weiter gebaut wird.

 

Warum umsiedeln? Heute sind Feldhamster fast ausgestorben und naturschutzrechtlich streng geschützt.  Als Beutetier z.B. für Raubvögel bereichert der Feldhamster die Fauna in der Feldflur. Das Bundesnaturschutzgesetz und die FFH-Richtlinie schreiben vor, dass der Erhaltungszustand einer vorgefundenen Feldhamsterpopulation nicht verändert werden darf. Das bedeutet, Restbestände müssen gerettet werden. Der europäische Gerichtshof verhängt Strafen, wenn Feldhamster getötet werden.

 

Früher wurden Feldhamster als Schädlinge betrachtet, die sich angeblich so viel Getreide vom Feld holen, wie sie nur können.

 

Ernteeinbußen, die Feldhamster verursachen, sind in Wirklichkeit relativ gering gegenüber z.B. sturmbedingtem Windbruch auf Getreidefeldern. Auch können sie schon deshalb das Korn nicht zentnerweise sammeln, da mit modernen Maschinen die Felder sehr schnell abgeerntet und danach meist sofort umgepflügt werden. Wenn ein Tier etwa 400 bis 500 g Getreide sammelt, kann es überleben, und der Landwirt wird aus dem Hessischen Programm für Agrarumwelt und Landschaftspflege entschädigt, falls er für den Hamster Getreidestreifen stehen lässt.

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Neue Expressbuslinie zum Gymnasium Nord - Für einen sicheren und umweltfreundlichen Schulweg

Im Juni 2016 hatten die Grünen in Nieder-Erlenbach zusammen mit den Stadteilen 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) und 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) in den Ortsbeiräten eine Buslinie zwischen dem Frankfurter Norden und dem neuen Gymnasium Nord in Westhausen gefordert. Damit soll der Schulweg für die betroffenen Schüler*innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert und so auch attraktiver gestaltet werden. Andernfalls drohe eine Zunahme des Verkehrs auf dem Weg in die neue Schule und auch eine chaotische Verkehrssituation direkt davor.

Dieser Antrag aus den Ortsbeiräten wurde ursprünglich von der Stadt Frankfurt abgelehnt. Nun hat die neue Bildungsdezernentin Sylvia Weber zu Beginn ihrer Amtszeit die Ausschreibung der Buslinie veranlasst (siehe Artikel des Sachsenhäuser Wochenblatts vom 10.08.17).

Die Schüler*innen, die jetzt in das neue Schuljahr 2016/2017 starten, werden zwar noch nicht davon profitieren, dennoch ist die Expressbuslinie ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Schüler*innen aus dem Frankfurter Norden, die dem Gymnasium Nord zugeteilt werden, wird die Buslinie eine erhebliche Verbesserung auf dem Schulweg bedeuten.

 

Bildquelle: Werschinski

 

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Fußgänger schützen

Nieder-Erlenbach - Mehr Sicherheit durch farbliche Warnhinweise auf der Straße Alte Fahrt fordert der Nieder-Erlenbacher Ortsbeirat. Einstimmig wurde ein Grünen-Antrag beschlossen, bei der anstehenden Sanierung der Straße an der Einmündung zum Gässchen „Zur Charlottenburg“ Autofahrer auf Fußgänger und Schulkinder hinzuweisen. Dieser Abschnitt sei schwer einsehbar und berge vor allem für Ortsfremde und Fußgänger ein großes Gefahrenpotential. Farbliche Markierungen und das Warnschild „Achtung Fußgänger“ auf dem Straßenbelang sollen zum langsameren Fahren anregen.

 

Artikel auf www.fnp.de: http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fussgaenger-schuetzen;art675,2115109?fCMS=ojantf72oa6v77iqcbl6v5t171

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Einladung zum Spaziergang auf dem Pfingstberg

Der Pfingstberg ist seit geraumer Zeit Gegenstand vieler Diskussionen. Doch worüber genau sprechen wir eigentlich?


Informieren Sie sich bei einem Spaziergang auf dem Pfingstberg mit kurzen Vorträgen über die Bedeutung der Freifläche für Wohnqualität, Landwirtschaft, Flora, Fauna und Klima. Diskutieren Sie imAnschluss in geselliger Runde über die Rolle des Pfingstbergs für die umliegenden Gemeinden undden Auftrag der Politik.

 

DATUM: Sonntag, 5. Juni 2016

UHRZEIT: 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

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Liebe Grüne und SympatisantInnen in Nieder-Erlenbach

 

Diese Wahl hat gezeigt, dass im Norden Frankfurts 80% aller Wähler eine Trabantenstadt zwischen Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim nicht wollen! Wir Grünen konnten daher mit minimalen Verlusten in diesen 3 Stadtteilen fast 20% Zustimmung bekommen, weil wir durch unsere Informationsveranstaltung im November, 4 Monate vor der Wahl Farbe bekannt haben.

Wir begnügen uns aber nicht mit diesem Erfolg. Wir werden weiter für den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen eintreten, um den Frankfurtern eine grüne Lunge zu bewaren.

 

Frankfurt braucht Nahversorgung mit Obst und Gemüse, Streuobstwiesen für die Fauna und nicht zuletzt für das Stöffche und Erholungsfläche für die wachsende Stadt. Diese wertvolle Scholle, bester wetterauer Boden vor der Stadt darf für kurzfristige Wünsche nach Wohnraum nicht für immer versiegelt werden.


Wir sind mit einer neuen Mannschaft angetreten und haben damit bewiesen, dass wir eine junge Partei bleiben, die für eine nachhaltige Zukunft sorgt.

 

Klaus Glaeser, über 25 Jahre für die Grünen vor Ort

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